Ladiescup Werl

Ladiescup Werl
Ladiescup Werl

Über einen Monat hatte der Ladiescup pausiert. In der Zeit ging ich einige Male trainieren und genoss die Zeit ohne Rennen.
Umso größer war dann die Vorfreude auf den vorletzten Lauf der deutschen Meisterschaft.
Es ging ins ca. 500km entfernte Werl. Die Strecke war mir bereits bekannt und ich hatte damals schon Spaß auf der Strecke.
Im freien Training hatte ich noch mit meinem Motorrad zu kämpfen. Die Reifen gefielen mir nicht und mein Lenkrad „flackerte“ an einigen Stellen. Die Strecke machte mir aber dort schon Spaß.
In der Pause zum Pflichttraining wechselte Papa den Reifen und wir veränderten die Einstellung der Gabel. Das führte dazu, dass ich mich viel wohler und sicherer fühlte.
Im Pflichttraining fuhr ich anfangs gleich eine schnelle Zeit. Damit war ich auf dem 13./14. Platz und eigentlich zufrieden. Ich wollte den Rest der Zeit nutzen, um verschiedene Spuren auszuprobieren. In der letzten Runde merkte ich aber, dass niemand mehr vor mir war und versuchte noch eine schnelle Runde zu fahren. Die letzte Runde brachte mir den 10. Startplatz für die Rennen.
Als Papa das Motorrad zum Vorstart für den ersten Lauf fahren wollte, wunderte er sich, dass sich das Motorrad so schwer schieben ließ. Kurz darauf stellte er fest, dass der Reifen platt war. Das führte zu einer kleinen Stresssituation kurz vor dem Rennen, in der noch schnell der Reifen gewechselt werden musste. Es klappte zum Glück alles rechtzeitig.
Der Start im ersten Lauf war gut. Ich hatte ein paar Zweikämpfe, versuchte mir meine Kraft einzuteilen und beendete den Lauf auf dem 13. Platz. Damit war ich zufrieden.
Im zweiten Lauf lief der Start noch besser und ich fuhr, gefühlt jedenfalls, ein konstanteres und schnelleres Rennen als im ersten Lauf. Ich hatte auch etwas mehr Spaß und fand einen guten Fluss. Auch diesen Lauf beendete ich auf dem 13. Platz.
Gesamt hieß es dann ebenfalls Platz 13. Damit bin ich zufrieden. Meine Fähigkeiten auf dem Hartboden sind jedoch weiterhin ausbaufähig. Es wird aber von Mal zu Mal besser und ich bekomme langsam Gefallen daran.

Ende August findet dann auch schon das letzte Rennen des Jahres statt. Es geht nach Teutschenthal und es ist immer ein kleines Highlight auf der WM-Strecke zu fahren.
Trotzdem werde ich noch bei lokalen Rennen starten.

Bis dahin
Annika #921

Das Bild ist von Oliver Speith.

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